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27.02.2017: Staatsweingüter wohin? Drucken E-Mail
Neue Standortausweisung?!


Lösung für Maschinenhalle für die Hessische Staatsweingüter GmbH in Eltville in Sicht

Von Bernd Minges Wiesbadner Kurier)

 

ELTVILLE - In der Diskussion über die geplante Maschinenhalle auf dem Rauenthaler Berg, für die die Hessische Staatsweingüter GmbH bereits eine Baugenehmigung hat, zeichnet sich eine neue Lösung ab.


Es geht um eine Fläche unterhalb der Sülzbachbrücke und westlich von Schwalbacher Straße und Hundeplatz. In der Nähe befinden sich der Baubetriebshof der Stadt und das Gelände einer Baufirma. Die Alternative wurde bei einem Gespräch favorisiert, das am Donnerstagnachmittag stattfand. Teilnehmer waren Geschäftsführer Dieter Greiner, der Eltviller Bürgermeister Patrick Kunkel, Landrat Burkhard Albers sowie Vertreter der Hessischen Landgesellschaft (HLG), die für die Staatsweingüter plant. Außerdem waren Fachbehörden der Kreisverwaltung vertreten. Der jetzt ausgesuchte Standort umfasst weitgehend städtisches Gelände. Im Bebauungsplan, den die Stadt einmal für die Sülzbachspange aufstellte, ist es als Grünfläche ausgewiesen.


Alternative gilt als genehmigungsfähig


Bei dem Gespräch im Rathaus sei eine Maschinenhalle an diesem Standort von allen Beteiligten als genehmigungsfähig bezeichnet worden, berichteten Kunkel und Greiner. Die Fläche biete sogar den Vorteil, dass der Platz auch für eine Halle eines weiteren Betriebs reichen könnte. Greiner geht davon aus, dass die Bauarbeiten noch in diesem Jahr beginnen können. Eine Baugenehmigung für die Maschinenhalle, die dann auf einer ehemaligen Hausmülldeponie entstehen würde, sei für Juni in Aussicht gestellt worden.
„Wir haben von Anfang an versucht, alles richtig zu machen“, betonte der Geschäftsführer.

Er erinnerte daran, dass der Betrieb mit mehr als 70 Mitarbeitern bereits beim Bau der Steinberg-Kellerei eine größere Maschinenhalle gebraucht hätte. Doch über der Erde habe der Denkmalschutz keine größeren Gebäude erlaubt. Es habe dann eine fertige Planung für eine Halle am Ende der Wiesweg-Bebauung neben einem Mitarbeiter-Wohnhaus gegeben. Dort wäre eine zwölf Meter hohe Betonwand zur Absicherung des Hangs erforderlich gewesen. Gravierender sei aber ein anderes Problem: Wegen der Nähe zur Wohnbebauung wäre die Lärmbelastung zu hoch.


Bürgermeister Kunkel spricht von Missverständnissen


Die Staatsweingüter, so Greiner, seien schon 2015 auf die Stadt zugekommen. Der frühere Eltviller Bauamtsleiter habe selbst den in der Öffentlichkeit heftig kritisierten Standort auf dem Rauenthaler Berg vorgeschlagen, den der Eltviller Magistrat dann Anfang dieses Jahres – allerdings nicht fristgerecht – ablehnte. Im Juni 2016 habe die HLG dann der Stadt die konkreten Pläne für die Halle hinter den Bestandsgebäuden der Domäne vorgestellt. Bei der HLG sei der Eindruck entstanden, dass es keine Bedenken gebe.


Bürgermeister Kunkel sprach von Missverständnissen. Das Bauamt sei davon ausgegangen, dass noch einmal andere Pläne eingereicht werden sollten. Als die Ablehnung der Stadt im vergangenen Januar bekannt geworden sei, habe er sofort weitere Gesprächsbereitschaft signalisiert, so Greiner. Der Kreis hatte die Halle am 6. Februar genehmigt. Wie berichtet, war auch eine Fläche im Sülzbachtal erwogen worden, der jedoch insbesondere Naturschutzgründe entgegengestanden hätten, wie Kunkel betonte.


Der jetzt favorisierte Standort ist laut Greiner rund 800 Meter von der Domäne entfernt und verkehrsgünstig gelegen. Der Verkehr zwischen Halle und Rauenthaler Berg müsse noch nicht einmal über den Wiesweg laufen, sondern könne über einen Wirtschaftsweg geführt werden. An den Bestandsgebäuden hätte die gesamte Infrastruktur genutzt werden können, am neuen Standort ist aber nur noch ein Waschplatz für die Maschinen und ein Ölabscheider erforderlich.


Dieter Greiner hofft, dass „der Ärger auch sein Gutes hatte“ und künftig solche Projekte im Vorfeld besser abgestimmt werden. Der Bürgermeister setzt sich für ein Gremium ein, in dem aussiedlungswillige Winzer, die Kommune, der Weinbauverband und am besten schon die Fachbehörden vertreten sind. Das setze aber auch voraus, „dass der Winzer grundsätzlich gesprächsbereit sein muss“.

 

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